2. Oktober 2011

Immer wieder sonntags...

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28. September 2011

Mandel-Cupcakes mit Kokos-Vanille-Creme


Bei mir gabs mal wieder Mandel-Cupcakes. Ich hab die fiesen und vor allem leckeren Dinger schon mal gemacht. Diesmal hab ich sie mit in die Arbeit genommen, da ich dort meinen letzten Tag hatte. Sie sind sehr gut angekommen: "Mh, lecker. Wie Raffaelo!!" - und somit habe ich alles richtig gemacht.

Das Rezept dazu ist aus einem Cupcakes-Artikel aus der Brigitte

Für den Teig (12 Stück):
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 50g Butter
  • 140g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL feines Meersalz
  • 150ml Milch 
 1) Butter und Zucker schaumig rühren und nach und nach die Eier zugeben und zu einer schönen fluffigen Masse vermischen.

2) Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen und abwechselnd mit der Milch zugeben und schön unterrühren damit keine Bröckchen entstehen. Zuletzt die Mandeln untermischen.

3) Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen (oder Silikonförmchen benutzen) und diese zu 2/3 mit Teig befüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 25-30 Minuten backen.

Für das Frosting:
  • 120g Puderzucker
  • 75g weiche Butter
  • 175g Doppelrahm-Frischkäse (zimmerwarm)
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Vanilleschote oder Vanilleextrakt
  • 30g Kokosraspel
  • Kokosraspel zum Bestreuen 
1) Die weiche Butter mit dem Frischkäse verquirlen und nach und nach den Puderzucker einsieben und die Prise Salz zugeben.

2) Das Vanillemark und die Kokosraspel unter die Butter-Frischkäse-Creme rühren.

3) In meiner Variante wird die Creme nun auf die abgekühlten (!!!) Cupcakes gestrichen. Das funktioniert gut mit einem Messer. Dadurch wird die Creme nicht so dick und kann dann noch nach Belieben mit Kokosrapeln bestreut werden. Alternativ kann man die Creme auch ca. 30 Minuten in den Kühlschrank packen und dann mit einer Tülle zu einem Swirl auf die Cakes spritzen. Wenn ich die Cupcakes als Geschenk mitnehme, bin ich mit der Dosierung der Creme etwas vorsichtige, weil viele diese dicken Frostings nicht mögen.

26. September 2011

Cinnamon Swirl Toast

Nachdem das mit dem Kürbisbrot so super funktioniert hat, wollte ich unbedingt noch etwas anderes testen. Das Rezept dazu ist auch von Hüttenhilfe und wurde mir vorgeschlagen, als ich das Kürbisbrot angeschaut habe.



Das Brot schmeckt fantastisch einfach nur mit Butter oder einfach so für, äh, zwischendurch. Mehr habe ich davon aber auch schon nicht probiert, denn meine Familie hat sich wie wild draufgestürzt.

Rezept: 
  • 250 g Weizenmehl Typ 405
  • 100 g Weizenmehl Typ 550
  • 1/2 Tl Salz
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 1 El Honig
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 1 Ei
  • 80 g weiche Butter
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Tl Zimtpulver
  • etwas Öl für die Schüssel
  • etwas weiche Butter zum Bestreichen und für die Form
  • Mehl für die Form
1) Die Milch in einem Topf (oder der Mikrowelle) erwärmen und darin die Hefe und den Honig auflösen.

2) Das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel vermischen und dann die warme Milchmischung dazugeben und etwas mit dem Rührgerät verquirlen. Dann 50g der Butter dazugeben und ebenfalls untermischen. Zuletzt noch das Ei hinzufügen und anschließend alles zu einem glatten Teig verkneten. Das geht am allerbesten mit den Händen.

3) Den fertigen Teig in eine eingeölte Schüssel legen und bestenfalls an einem warmen Ort eine Stunde lang gehen lassen.

4) Für die Zimtfüllung werden die restlichen 30g Butter geschmolzen und es wird der braune Zucker mit dem Zimt vermischt. Außerdem wird eine Kastenform eingefettet.

5) Den fertigen Hefeteig vor dem Ausrollen nochmals schön kneten und dann auf eine Dicke von ca. 0,5 cm ausrollen. Ich hab darauf geachtet, dass er nur etwas größer als die Kastenform war, die ich verwendet habe. Der Teig wird dann mit der geschmolzenen Butter eingepinselt und darauf wird die Zimt-Zucker-Mischung verteilt. 

6) Die kurzen Seiten des Teiges werden nun etwas umklappen, dass die Butter nicht rauslaufen kann. Dann wird der Teig von der langen Seite her aufgerollt und mit der Kantenseite nach unten in die Kastenform legen.

7) Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 30 Minuten backen. Nach dem Backen mit etwas Butter bestreichen - ist sicher auch lecker, wenn man nochmal etwas Zimt-Zucker draufpackt - und dann vollständig auskühlen lassen. Ja, und dann: Mhhhh, lecker!!

23. September 2011

Kürbisbrot


Mein Gedanke dazu war: "Aha, Kürbisbrot. Naja." Aaaaaber, ich wurde belehrt, das Zeug ist echt nur nur nur lecker. Schmeckt ein bisschen wie Toast, aber es ist selbergemacht, was fast das tollste daran ist. Getestet habe ich es mit Frischkäse und Zwetschgenmarmelade, hmmmm. Ich will am liebsten noch eines davon essen...

Rezept habe ich von Hüttenhilfe:

  • 350 g Hokkaido-Kürbis
  • 75 g Butter
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • 2 EL Kürbiskerne
Zuerst wird der Kürbis in kleine Stückchen geschnitten und mit 3 EL Wasser in einem Topf bei mittlerer Hilfe weich gekocht. Der weiche Kürbis wird mit einem Pürierstab püriert. Schon allein das ist so lecker, aber psst, nicht aufessen! Zum Püree kommt die Butter und das ganze muss dann auskühlen. Unter das ausgekühlte Püree wird dann das Ei gemischt.

Solange kann man sich dem Mischen der anderen Zutaten annehmen. In einer Schüssel das Mehl, die Hefe, den Zucker und das Salz mischen. Dann das kalte Kürbispüree dazugeben und mit den Knethaken vom Handrührgerät zu einem stückeligen Teig vermengt. Die Restarbeit funktioniert dann am besten mit den Händen. Den Teig einfach zu einem wunderschönen orangen Teig verkneten. Funktioniert total problemlos, dauert nur eine Weile.

Den fertigen Teig an einem warmen Platz gehen lassen, bis er ungefähr doppelt so groß geworden ist. Dann in eine ausgefettete Kastenform legen, einmal längs mit einem Messer ca. einen Zentimeter einschneiden, mit Wasser bepinseln und die Kürbiskerne draufstreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Ich musste ziemlich aufpassen, dass es oben nicht zu dunkel wird und habe ziemlich bald eine Alufolie auf die Form gelegt.

Es lohnt sich, den Kürbis zu schneiden, was zugegebenermaßen keine unbedingt leichte Aufgabe ist!

Für die Ohren gabs und gibts bei mir dazu diesen unverschämten Ohrwurm von Glasperlenspiel.


20. September 2011

Wundervolle Welt

Da ich gerade noch frei habe und eine meiner liebsten Freundinnen auch, haben wir beschlossen noch einen "Frühstücks-und-Bummel-Vormittag" zu machen. Dazu ging es in unser Lieblinscafé. Dort gibt es ganz schlichtes Frühstück, das aber herzallerliebst angerichtet ist. So besteht unsere Wahl grundsätzlich aus einem süßen Frühstück, einem Milchkaffee und einer Maracuja-Schorle.


So kann man den Tag auf jeden Fall starten, um dann durch die Altstadt zu bummeln. Am besten ist man dann noch so schnell, dass man entweder gut vor dem Schulkindern unterwegs ist, oder bis nach mittag wartet. Diese kreischen Kindern, die sich freuen, endlich aus zu haben, passen nämlich eher weniger zu einem gechillten Vormittag.

Weiter ging es dann in den Thalia-Buchladen. Ich habe mich endlich für einen Kalender entschieden und bei der Gelegenheit auch habe gleich noch ein paar Karten für die Geburtstagskinder, die demnächst an der Reihe sind, ausgesucht. Außerdem gab es noch einige andere Sachen, die ich mir als Idee in meinem Kopf abgespeichert habe, um sie irgendwann umzusetzen.



In einem anderen kleinen Laden, fand ich diese tollen Metallbuchstaben. Ich konnte nicht anders, ich musste sie kaufen. Es gab noch viele andere tolle Sachen und der äußerst süße, schwarz-gänzende Mops der Besitzerin hatte einen eigenen Sitzsack dort. An dieser Stelle sollte ich wohl erwähnen, das ich Hunde normalerweise gar nicht leiden kann, aber der war echt niedlich.


Schneller Zwetschgenkuchen

Simpel und vor allem schnell geht dieser Zwetschgenkuchen. Zwetschgen aufschneiden und entsteinen, einen Rührteig rühren und dann duftet es fast schon nach frischem Kuchen. Bei diesem Wetter ist das zusammen mit einer großen Tasse Milchkaffee gerade das richtige.


Rezept:
- 20 Zwetschgen
- 100g Butter
- 125g Zucker
- 2 Eier
- 200g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 1-2 EL Milch
- Prise Salz
- etwas Zitronenschale
- Zimt zum Bestäuben



1) Butter mit Zucker und den Eiern zu einer hellen fluffigen Masse rühren.

2) Mehl mit Backpulver, Salz und Zitronenschale in einer kleinen Schüssel mischen und unter die Eier-Mischung rühren.

3) Die Zwetschgen halbieren und entsteinen.

4) Eine Springform ausbuttern und den Rührteig hineingeben. Die Zwetschgen in den Teig drücken und bei 175°C 45 Minuten backen. Je nach Ofen einfach aufpassen, dass der Kuchen oben nicht zu dunkel wird. Sonst den Kuchen noch mit einem Stückchen Alufolie für den Rest der Backzeit schützen.

18. September 2011

Es wird Herbst

Ja, es wird tatsächlich Herbst. Nachdem es ja doch - auch diese Woche - noch die einen oder anderen wunderbaren Sonnenstrahlen gab, regnet es heute schon den ganzen Tag. Aber irgendwie, ich mag das. Es gibt so viele tolle Sachen in der Jahreszeit, und wenn es nur die Kinder sind, die Drachen steigen lassen. Außerdem kann man langsam wieder die schönen Schals und vor allem Jacken aus dem Schrank holen und sich daran freuen.


Letzte Woche habe ich doch auch tatsächlich schon an Glühwein, Schneeflocken und Lebkuchen gedacht und beschlossen, dass ich einen "Weihnachtsbummel" durch die Stadt und die wunderschönen Geschäfte machen will und die Augen nach Weihnachtsgeschenken offen halten will. Erstens, weil es dann vor Weihnachten nicht so stressig wird und zweitens, weil das vielleicht jetzt noch Spaß macht. Die Sachen kann ich dann erst mal in eine Kiste packen und im Dezember rauskramen und schön verpacken. Außerdem bleibt dann vielleicht die Weihnachtszeit endlich mal zum Genießen und ich renne nicht ständig gestresst in der Weltgeschichte herum.


Am tollsten sind ja auch die Massen von Früchten, die es diesen Herbst gibt. Das ist Wahnsinn!! Bis jetzt sind die Äpfel zu Saft verarbeitet. Davon will ich unbedingt noch Apfelgelee machen, außerdem möchte ich unbedingt ein Zwetschgen-Chutney und ein Mango-Chutney machen. Und diesen Vanille-Sirup, den Himbeer-Vanille-Likör, den Lebkuchen-Likör und irgendeine tolle Marmelade wollte ich auch unbedingt noch machen. Es gibt so viele tolle Geschenke aus der Küche, die darauf warten, getestet zu werden. Ich bin tatsächlich gespannt, wie viele von den Plänen von mir umgesetzt werden. Grundsätzlich finde ich es nämlich total schade, man muss das Zeug wirklich nicht kaufen, wenn man es auch selbst machen kann.